Heinzig und der Künstler Thomas Schütte
 

 

Im Rahmen seines kulturellen Unternehmenssponsoring wirkt Heinzig bei dem Projekt „Skulptur projekte münster 07“ in besonderer Weise mit. Die gesamte Stahlkonstruktion seiner neuen Skulptur, die im Rahmen dieses Kulturprojektes auf dem Harsewinkelplatz in Münster aufgebaut wird, ist von der Heinzig GmbH gebaut worden.


Der Künstler Thomas Schütte

Thomas Schütte (* 16. November 1954 in Oldenburg) ist ein deutscher Bildhauer und Zeichner.
Schütte studierte von 1973 bis 1981 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Fritz Schwegler und Gerhard Richter. Er zeigt in seinen Werken eine große Vielseitigkeit. Sowohl bei den verwendeten Techniken als auch bei der Formgebung entziehen sich seine Arbeiten weitgehend allen Festlegungen. Es gibt von Schütte Architekturmodelle wie die Ferienhäuser für Terroristen, daneben auch Radierungen und voluminöse Plastiken. Sein Auftritt bei der Kunstbiennale Venedig 2005 stellt einen Höhepunkt seiner Karriere dar, da er mit dem Preis für den besten Künstler der Ausstellung ausgezeichnet wurde.
Thomas Schütte lebt in Düsseldorf.

Die Arbeiten von Thomas Schütte

Arbeiten von Schütte sind/waren aktuell in folgenden Ausstellungen zu sehen:

  • „Thomas Schütte – Zeichnungen“, März 2006-Januar 2007, Kunsthalle Baden-Baden; De Pont, Tilburg; Neues Museum Nürnberg
  • „Thomas Schütte. Zeichnungen“, Januar-April 2006, Hamburger Kunsthalle
    4. berlin biennale 2006, März-Mai 2006, berlin biennale, Berlin
  • „Peter Mertes Stipendium 2005“, März-April 2006, Kunstverein Bonn
  • „Public Space / Two Audiences“, Februar-Mai 2006, Museu d’Art Contemporani, Barcelona
  • „Von Richter bis Scheibitz“, Januar-Juli 2006, Kunstmuseum Winterthur
Thomas Schütte, der bereits dreimal auf der documenta (1987, 1992, 1997) und 2005 auf der Biennale in Venedig vertreten war, gehört zu den bekanntesten Künstlern in Deutschland. Schütte beschränkt sich nicht auf die Bildhauerei, sondern ist auch in anderen Gattungen, wie der Architektur, der Grafik oder dem Kunstgewerbe zu Hause. Er verbindet eine gesellschaftskritische Haltung mit einem Bekenntnis zum Handwerklichen und einer Ablehnung des Virtuellen.

Zum Skulptur Projekt im Münster

Nachdem 1997 Schüttes anthropomorphe „Große Geister“ im Landesmuseum Einzug gehalten hatten, wird der Künstler 2007 wieder an den Platz zurückkehren, wo er 1987 eine Art neues Wahrzeichen der Stadt installierte. Die „Kirschensäule“, die den Popkünstler Claes Oldenburg zitierte, gab nach ihrer Aufstellung mehrfach Impulse für Neugestaltungen des sie umgebenden Platzes. Als Reaktion darauf wird Schütte diesen Platz 2007 erneut bearbeiten und einer Revision unterziehen.

Projektbeschreibung Harsewinkelplatz

Skulptur projekte münster 07 wird nach 1987 und 1997 die Zusammenarbeit mit Thomas Schütte fortsetzen. 2007 kehrt der Künstler an den Harsewinkelplatz, einen öffentlichen Platz mitten im Zentrum, zurück, wo er 1987 eine Skulptur installierte, die zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt Münster wurde. Die „Kirschensäule“, ein ironisch-kritischer Hinweis auf Münsters Architektur, war in den nachfolgenden Jahren Anlass für eine Neugestaltung des Ortes: Aus einem Parkplatz wurde ein Stück Fußgängerzone. Inzwischen hat ein Café dort eröffnet, dessen Besucher bei gutem Wetter direkt unter der „Kirschensäule“ sitzen, und ein Brunnen wurde errichtet. Thomas Schütte nimmt sich 2007 dieses Brunnens an und überbaut ihn für die Dauer der Ausstellung mit einer rechteckigen Glaskonstruktion. Auf dem Dach installiert Schütte eine leuchtend orange Skulptur, ein Modell für ein Museum, das formal an ein Hochhaus erinnert. Die künstlerische Arbeit ist ein Gegenentwurf zur kleinteiligen Bebauung des Harsewinkelplatzes.

Der Aufbau der Stahlkonstruktion für die Skulptur
durch engagierte Mitarbeiter der Heinzig GmbH


Der Künstler Thomas Schütte mit Mario Heinzig


Die fertige Skulptur des Künstlers Thomas Schütte


Prof. Kaspar König, Kurator des Skulpturenprojektes, mit Mario Heinzig